Worum geht es in diesem Zitat?

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ (Seneca) oder „Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.“ (Michel de Montaigne)

Diese Zitate lassen direkt ein Bild aufkommen, von einem Segelschiffen auf weiter See. Es ist schnell und die Segeln sind gespannt. Mit voller Kraft wird das Boot nach vorne getrieben und gelangt so schnellstmöglich an sein Ziel, aber um was zu machen? Was passiert am Ziel? Ist es überhaupt das, was man erwartet hat? Weiß man, wie es am Ziel aussehen wird?

Bei diesem Gedanken kommen mir 4 Gedanken:

  1. Macht segeln überhaupt Spaß? Genießt jeder den Prozess des Segelns, oder ist das für manche überhaupt keine Art der Fortbewegung?
  2. Wie ist die Umgebung und was gibt sie einem für ein Gefühl: Meer, Weite, Kein Land, Meeresluft, Einsamkeit auf dem Boot.
  3. Ist nicht manchmal gerade das Umhertreiben etwas sehr schönes, um nahezu zufällig an ein Ziel zu kommen, von dem man nicht erwartet hätte, das es da ist. 
  4. Ab und zu mal am Hafen ankommen, um Vorräte aufzuladen, um weiter zu Segeln ist für lange Touren absolut notwendig.